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Saison 1952/1953
6. Spieltag - So., 28.09.1952, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - VfR Mannheim
1:4 (0:0)
Dreimal Löttke.

Wer die Kleeblatt-Elf vor acht Tagen in Offenbach gesehen hat, musste sich diesmal im Fürther Ronhof die Frage vorlegen: "War das dieselbe Elf wie am Bieberer Berg?". Mai und Gottinger hatten trotz eines Rieseneifers Schwächen im Zuspiel, Vorläufer leistete sich böse Schnitzer und begünstigte den glatten Sieg des VfR wesentlich. Die Elf der Mannheimer Rasenspieler hatte für den verletzten Keuerleber Baßler als Stopper aufgestellt. Dieses Rezept bewährte sich bestens. Er gewann fast alle Zweikämpfe gegen Schade.

Erst als man die Schwächen in der Fürther Deckung erkannt hatte, traten Löttke und de la Vigne plötzlich stark in den Vordergrund. Stiefvater und Langlotz waren die besten Spieler des Deutschen Meisters 1949. Sie kurbelten die Angriffe sehr vielversprechend an; sie unterstützten auch die Abwehr tatkräftig.

Dreimal ließ sich die schwankende Abwehr des Kleeblatts überrumpeln, so dass zu einer sensationellen Niederlage kam. Diesen letzten Septembersonntag wird man in Fürth so schnell nicht vergessen. Es war ein wenig verheißungsvoller Auftakt für die bevorstehende Fürther Kirchweih.

Vorspiel: SpVgg Fürth Reserve gegen TSV Georgensgmünd 12:0

Pitt

SpVgg Fürth: Höger - Knoll, Erhard - Mai, Vorläufer, Gottinger - Hoffmann, Brenzke, Schade, Appis, Osterhorn - Trainer: Hans Krauß
VfR Mannheim: Jöckel - Fieger, Jennewein - Langlotz, Baßler, Frank - Lampert, Stiefvater, Löttke, de la Vigne, Brech - Trainer: Radoslav Momirski
Tore: 0:1 Löttke (71.), 1:1 Hoffmann (74.), 1:2 Löttke (76.), 1:3 de la Vigne (83.), 1:4 Löttke (86.)
Schiedsrichter: Eberle (Stuttgart)
Zuschauer: 11000
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