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Saison 1957/1958
8. Spieltag - So., 29.09.1957, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - SSV Reutlingen
3:0 (1:0)
Man muss bei einer kritischen Würdigung dieses Spieles Zugeständnisse an die Spieler machen, denn Wetter und Boden stellten sie vor Bedingungen, die nicht mehr als normal anzusprechen waren. Aber selbst bei Würdigung dieser Umstände kommt man um die Feststellung nicht herum, ein deutlich unter dem Durchschnitt des Oberligaformats gelegenes Spiel gesehen zu haben.
Die Platzherren durften sich für diesen Sieg in erster Linie bei ihrer Läuferreihe, und hier wieder besonders bei Erhard bedanken, der den ruhenden Pol nicht nur für die Abwehraktionen, sondern auch für den Aufbau bildete. Da neben ihm Schmolke als Verteidiger und Gottinger als Läufer die gefährlichsten Reutlinger Stürmer, Ulaga und Baur, sicher beherrschten, war der Gästeangriff lahmgelegt. Hinter Gernhardts Aktionen saß zu wenig Dampf, Schlump hatte nach gutem Start nicht mehr viel zu bieten, und Fritschi war weder Stürmer noch eine Verstärkung für die Abwehr, weil er sich an keine der beiden Aufgaben konsequent hielt.
In der Läuferreihe der Gäste brachte Vaas ein gewaltiges Arbeitspensum hinter sich, Erwähnt man noch den einsatzfreudigen Skischus und den auf der Linie immer noch starken Bögelein, dann hat man die besten Punkte der Achalmstädter genannt.
Fürths Angriff wirkte zwar etwas geschliffener als die Gäste, war in seiner Gesamtheit aber um keine drei Tore besser. Wenn es doch zu einem klaren Sieg reichte, dann war dies das Resultat des Ausnützens der gebotenen Chancen. Nebenden zwei gewonnenen Punkten mag dies die hauptsächliche positive Seite des Spieles für den Sieger gewesen sein: dass sein Sturm endlich einmal seine Gelegenheiten wahrnahm. Ansonsten hatte der Fürther Anhang an seinem Sturm auch keine reine Freude. Das klang auch ans den Worten von Trainer Csaknady nach Spielschluss durch: „Es gab viele Fehlpässe. Aber im Gegensatz zu unseren anderen Spielen in letzter Zeit nützten wir wenigstens unsere Tonchancen aus. In der Abwehr wurde taktisch sehr klug gespielt. Ich muss vor allem Erhard loben, aber auch Schmolke und Gottinger. Der Reutlinger Sturm war manchmal recht gefährlich."
Trainer Ammer bekannte offen: „Fürth war besser, hat taktisch in der Abwehr so gespielt, wie ich es von meiner Mannschaft haben wollte. Aber sie hat sich nicht an die Anweisungen gehalten. Mit 3:0 brauchten wir nicht zu verlieren. Beide Tore der zweiten Halbzeit waren zu vermeiden, und gerade diese Treffer der Fürther gaben uns den Rest."
SpVgg Fürth: Geißler - Schmolke, Koch - Ehrlinger, Erhard, Gottinger - Schmidt, Bucklisch, Appis, Schneider, Kuhnert - Trainer: Jenö Csaknady
SSV Reutlingen: Bögelein - Skischus, Falke - Vaas, Müller, Jost - Schlump, Baur, Gernhardt, Fritschi, Ulaga - Trainer: Erwin Ammer
Tore: 1:0 Bucklisch (24.), 2:0 Schneider (60.), 3:0 Bucklisch (61.)
Schiedsrichter: Rodenhausen (Gießen)
Zuschauer: 2500
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