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Saison 1988/1989
Bezirkspokal - Viertelfinale - Do., 06.04.1989, 18:00 Uhr
TSV Cadolzburg - SpVgg Fürth
0:2 (0:1)
Fußball-Landesligist SpVgg Fürth steht im Halbfinale des Bezirkspokals. 2:0 gewannen die Ronhof er vor 900 Zuschauern das Pokalspiel beim Bezirksoberligisten TSV Cadolzburg, der beherzt zur Sache ging und mit einer ähnlichen Leistung in den kommenden Spielen den Klassenverbleib schaffen müsste.
Im Viertelfinale gelang den Kleeblättern zwar ein verdienter, aber glanzloser Erfolg. Die Platzherren spielten ehrgeizig und einsatzfreudig und machten es dem „großen" Gegner schwer. Bei den Fürthern agierte vor allem das Mittelfeld zu defensiv, wodurch der Angriff auf sich allein gestellt war. Erst im Verlauf der Begegnung setzte sich die größere Schnelligkeit, Härte und Technik der Gäste durch.
Der TSV imponierte mit einer aufopferungsvollen Einstellung, spielte entschieden besser als im vorletzten Spiel gegen Weißenburg, das mit einem 0:1 verloren worden war. Mit einer ähnlichen Vorstellung wie gegen die Ronhofer müsste es möglich sein, in der Bezirksoberliga zu bleiben. Ohnehin betrachtete man bei den Platzherren das Pokalspiel lediglich als eine Pflichtaufgabe. Das Hauptaugenmerk gilt dem Punktspiel am Sonntag zu Hause gegen Ebermannstadt, in dem beide Punkte eingefahren werden sollen, um im Kampf um den Klassenverbleib einen Schritt weiter zu kommen. Die Fürther sind diesmal in der Landesliga spielfrei.
Eine gute Figur gab der Cadolzburger Fritsche gegen den Fürther Mittelstürmer Zettl ab. Er ließ ihm nur selten Freiräume, konnte aber nicht verhindern, dass der Ronhofer in der 11. Minute das 1:0 für seine Mannschaft besorgte. Aus fast aussichtsloser Position hob Zettl das Leder artistisch ins Netz.
Der zweite Fürther Angreifer Ebner war zwar fleißig und lauffreudig, aber im Abschluss ohne Glück. In der 65. Minute wurde er für Schöll eingewechselt, der sich aber nur selten in Szene setzen konnte.
Bei Fürth ragte wieder einmal Libero Glintschert heraus. Ansonsten blieb beim Gast vieles Stückwerk und fließende Aktionen selten. Beim TSV imponierten Libero Weiß und Bröckl, der Ebner kaum Freiräume ließ. Bammes spielte zwar etwas hüftsteif, ließ dennoch einigen Torhunger erkennen. So musste sich SpVgg-Torwart Kastner in der 27. Minute mächtig strecken, um seinen Schuss abzuwehren. Praktisch im Gegenzug fischte TSV-Schlussmann Aicher einen Kopfball von Hüttner aus dem Dreieck.
Nach der Pause kam der große Regen, der viele Aktionen auf beiden Seiten zunichte machte. Der Cadolzburger Wacker, zur Pause eingewechselt, zwang Kastner zu zwei Paraden. In der 72. Minute fiel allerdings die Entscheidung. Hüttner versetzte zwei Verteidiger, lockte außerdem Aicher aus dem Tor und schob zum 2:0-Endstand ein.
Damit war die Partie so gut wie entschieden. Cadolzburg bäumte sich zwar noch auf, um das Resultat zu verbessern, doch die sicher stehende Fürther Abwehr ließ keinen Treffer zu. Letztlich war es kein großes Spiel, weil die Voraussetzungen beider Teams zu unterschiedlich ausfielen. Dennoch waren die Gastgeber recht einsatzfreudig.
TSV Cadolzburg: Aicher - Weiß - Bröckl, Fritsche - Christmann, Schramm (80. Käferlein), Wägner, Nachtrab, Steiger - Kraus (46. Wacker), Bammes - Trainer: Erwin Nachtrab
SpVgg Fürth: Kastner - Glintschert - Hütter, Lunz - Neidhart, Hüttner, Pickel, Wedel (38. Studtrucker), Hermann - Ebner (65. Schöll), Zettl - Trainer: Paul Hesselbach
Tore: 0:1 Zettl (11.), 0:2 Hüttner (72.)
Zuschauer: 900
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