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Saison 1952/1953
Freundschaftsspiel - So., 05.04.1953
Hannover 96 - SpVgg Fürth
1:3 (0:2)
Gegen die ersatzgeschwächten 96er vermochten die Fürther sich nach der Pause fast nach Gefallen auszubreiten. Ihre traditionelle Kombinationsschule schillerte in dieser Phase in allen Farben. Von Mai und Gottinger unaufhörlich angetrieben, demonstrierten die „Kleeblättler" eine wirbelnde Ballhetze, in der die 96er unterzugehen drehten. Tore fielen in dieser Zelt aber nicht, sie waren vorher zustande gekommen, als die Fürther mehr Wert auf Sachlichkeit legten. Um die drei Treffer hatte sich, wenn er auch keinen selber schoss, nicht zuletzt der blonde Hoffmann verdient gemacht, einer der so selten gewordenen Stürmer, die diesen Namen wirklich verdienen, weil sie Reißer sind, jede ihrer Aktionen in ein vorwärts mündet.
Bauer, As Nummer zwei im Fürther Angriff, ist von anderer Art: Ausgesprochener Eleganz-Spieler, ohne Verspieltheit. 96`s junger Sturm, von Pöhler und Wewetzer abgesehen, erstarb in Ehrfurcht. Wewetzer schoss, auch in der Wiederholung, einen Elfmeter gegen den Pfosten (die zweite Wiederholung unterließ der Schiedsrichter großzügig). - Beste Fürther: Mai, Gottinger, Hoffmann; bester 96er: Müller, Wickel, Geruschke.
Hannover 96: Wickel - Geruschke, Kirk - Müller, Bothe (Gehrke), Teuber - Wewetzer, Bruns (Helfenbein), Naab, Pöhler, Pichotta - Trainer: Helmut Kronsbein
SpVgg Fürth: Höger - Knoll, Erhard - Mai, Vorläufer, Gottinger - Hoffmann, Appis, Schade (80. Helbig), Bauer, Osterhorn - Trainer: Hans Krauß
Tore: 0:1 Schade (43.), 0:2 Osterhorn (45.), 0:3 Osterhorn (53.), 1:3 Wewetzer (84.)
Schiedsrichter: Sturm (Limmer)
Zuschauer: 8000
Spielort: Spielfläche der hannoverschen Radrennbahn
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