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Saison 2000/2001
Freundschaftsspiel - Do., 11.01.2001, 18:00 Uhr
SpVgg Greuther Fürth - FV Dresden-Nord
4:0 (1:0)
    Bilder vom Spiel »    
Dem Stadionsprecher erging es ebenso wie den meisten Zuschauern im Ronhof. Als er die Einwechslung von George Dekanosidse bekanntgab, verhaspelte er sich. Wie man den Namen ausspricht, müssen alle noch üben. Beeindruckt hat der erst 20-jährige Georgier den Anhang des Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth bei seinem ersten Auftritt im Kleeblatt-Trikot dennoch einigermaßen. Zum 4:0-Sieg gegen den Oberligisten FV Dresden-Nord steuerte er den vierten Treffer bei.
Das Tor war freilich nur ein zählbares Ergebnis. Trainer Uwe Erkenbrecher scheint einen guten Griff getan zu haben, als er den Georgier in den Förderkader der Ronhofer geholt hat. Der junge Mann zeigte nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit Ehrgeiz, gutes Ballgefühl und auch Übersicht. Das erstaunte, schließlich ist er gerade erst dabei, seine neuen Mitspieler kennenzulernen.
Bei klirrender Kälte sorgte der Nachwuchsmann, der sicherlich noch einige Zeit brauchen wird, um Zweitliga-Tauglichkeit zu erlangen, für einen der positiven Eindrücke. Ansonsten riss die Flutlicht-Begegnung die vielleicht 400 Besucher, nicht sonderlich von den Sitzen. Natürlich standen die Neuen im Mittelpunkt des Interesses. Da war zum Beispiel Björn Schlicke, der neben Mirko Reichel, Thomas Richter und Petr Skarabela als einziger durchgespielt hat. Er wurde zunächst im Mittelfeld eingesetzt nach der Pause als Libero. Eine solide Vorstellung war das Ergebnis.
Experimentiert hat Coach Erkenbrecher gegen den Partnerverein aus Sachsen genug. Betroffen davon war auch Rückkehrer Thomas Richter. Zunächst auf der linken Abwehrseite eingesetzt, rückte er nach der Pause ins Mittelfeld vor. Man hat gesehen, dass er einen Stammplatz im Team haben möchte. Markus Reiter, von Borussia Mönchengladbach gekommen, spielte in den zweiten 45 Minuten als rechter Verteidiger. Allzu viel Arbeit hatte er nicht, auch wenn Dresden im zweiten Durchgang durchaus mehr Torszenen hatte. Bei der besten Chance der Ostdeutschen, einem Kopfball von Mirko Soltau (55.), musste sich Torwart Günther Reichel mächtig strecken.
Beweisen wollte sich diesmal auch der zuletzt in Ungnade gefallene Henry Onwuzuruike, der sich zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit dem Treffer zum 2:0 (47.) eingeführt hat. Dass er technisch guten Fußball spielen kann, zeigte er aber nur selten. Während die angeschlagenen Florian Hube und Sven Boy fehlten, kam der gesamte Kader zum Einsatz. „Nach 15 Trainingseinheiten in acht Tagen, fehlte ein wenig die Spritzigkeit", stellte Erkenbrecher nach dem Abpfiff fest. War im ersten Durchgang noch viel Sand im Getriebe, so ließ das veränderte Team danach Kostproben erfolgreichen Fußballs ebenfalls nur zeitweise aufblitzen. Die Tore erzielten Frank Türr (30.), Henry Onwuzuruike (47.), Rachid Azzouzi (81.) und George Dekanosidse (88.). Minuten vor Schluss verließ Kapitän Mirco Reichel humpelnd den Platz. „Irgendwas hat mich gestochen, aber genau weiß ich es nicht", meinte er beim Gang in die Kabine.
SpVgg Greuther Fürth: Teuber (46. Reichold) - Richter, Sbordone (46. Reiter), Skarabela, Türr (46. Elberfeld), Ruman (46. Dekanosidse), Felgenhauer (46. Azzouzi), Kioyo (46. Hasenhüttl), Walther (46. Reichel), Hassa (46. Onwuzuruike), Schlicke - Trainer: Uwe Erkenbrecher
Tore: 1:0 Türr (30.), 2:0 Onwuzuruike (47.), 3:0 Azzouzi (81.), 4:0 Dekanosidse (88.)
Zuschauer: 400
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