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Saison 1976/1977
Freundschaftsspiel - So., 03.10.1976, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - Hamburger SV
1:4 (0:2)
Zwischen Bundesliga und 2. Bundesliga besteht ein beträchtlicher Unterschied; und so etwas wie einen „zweiten Anzug" besitzt die Spielvereinigung derzeit noch nicht.
Dies waren Erkenntnisse aus dem Pivatspiel zum Auftakt der Fürther Kirchweih gegen den HSV, das die Hanseaten klar mit 4:1 gewannen.
Bei der SpVgg Fürth machte sich das Fehlen der Stammspieler Löwer, Klump, Grabmeier, Heinlein, Unger (Hilkes und Heubeck wurden jeweils nur 45 Minuten eingesetzt) entschieden nachteiliger bemerkbar, als beim HSV die Abwesenheit von Kargus, Kaltz, Nogly, Zaczyk und Volkert.
Zudem merkte man Fürther Leistungsträgern wie Bergmann, Grimm und Jensen an, dass sie zuletzt kräftemäßig doch überfordert waren. Cieslarczyk: „Wir hatten praktisch sechs Spieler zu ersetzen; das war nicht zu verkraften. Ich hatte bereits am Freitagabend angekündigt, dass gegen den HSV die Reservisten ran müssten. Eine Alternative zu dem, was bisher spielte, hat sich jedoch nicht ergeben."
Natürlich tat der HSV nicht mehr als nötig. Ihm kamen allerdings zwei frühe Tore, die nicht unhaltbar schienen (Cieslarczyk: „Löwer hätte von den vier Treffern wahrscheinlich zwei verhindert"), entgegen. Kastner hätte allerdings wiederholt Gelegenheit, sich auszuzeichnen, vor allem, wenn Ettmayer abzog, der Österreicher konnte in diesem Spiel, wo es um nichts ging und das Tempo meist ziemlich gemächlich war, natürlich brillieren. Denn am Ball kann kaum einer mehr als er. Und mit seinem linken Fuß ist er in der Lage, die Lederkugel von einer in die
andere Strafraumecke zentimetergenau zu schlagen. Verständlich, daß Manager Dr. Krohn den „Buffy" gerne als Alleinunterhalter im Volksparkstadion sähe.
Neben Ettmayer gefiel vor allem Steffenhagen (großartig sein viertes Tor), und der Abwehrstratege Blankenburg. Ein Jammer, dass ein solch prächtiger Torhüter wie Kovacic die Bank drücken muss. Er „tötete" einige Saftschüsse, wie es Kargus auch nicht besser hätte tun können.
Die Fürther hatten von Beginn an zuviel Respekt vor dem HSV, agierten äußerst zaghaft. Erstaunlich viele Fehlpässe leisteten sich ausgerechnet Grimm, Schäfer und Jensen. Geyer war der Pechvogel dieses Spiels. An sich kopfballstark, vergab er allein vier klare Tormöglichkeiten. Auch Dieter Bergmann und Schwarz konnten sich kaum durchsetzen. Heinz Popp blieb den Nachweis schuldig, stärker zu sein als jene, die bisher in der Kleeblattabwehr standen, auch wenn ihm in der Offensive eindrucksvolle Einlagen gelangen. Überdies mußte Lausen bereits nach acht Minuten wegen einer Knöchelverletzung ausscheiden.
Nicht zufrieden war Kleeblatt-Präsident Dr. Helmut Röllinger mit dem Besuch: „Wir kommen finanziell nicht hin. Künftig werden wir so etwas nicht mehr unternehmen."

Konrad Vogelsang

SpVgg Fürth: Kastner - Rütten, Lausen (8. D. Bergmann), B. Bergmann, Popp - Jensen, Grimm, Schäfer - Heubeck (46. Hilkes), Geyer, Schwarz - Trainer: Hans Cieslarczyk
Hamburger SV: Kovacic - Spincke, Ripp, Blankenburg, Hidien - Bertl (46. Björnmose), Magath, Ettmayer - Sperlich, Reimann (52. Eigl), Steffenhagen - Trainer: Kuno Klötzer
Tore: 0:1 Ettmayer (19.), 0:2 Steffenhagen (34.), 0:3 Magath (57.), 1:3 Hilkes (62.), 1:4 Steffenhagen (72.).
Schiedsrichter: Möckel (Augsburg)
Zuschauer: 3000
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