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Saison 1960/1961
28. Spieltag - So., 16.04.1961, 15:00 Uhr
FC Schweinfurt 05 - SpVgg Fürth
5:1 (3:0)
Schweinfurt legte Im Angriff einen Schwung an den Tag, der die Partner Abwehr einfach überrumpelte. Die Stürmer explodierten förmlich am Gegner und nutzten mit betontem Flügeleinsatz sehr geschickt die schwachen Punkte (die Verteidiger Bauer und Groß) der Gäste aus. Stopper Erhard konnte allein dem starken Druck der Angreifer nicht standhalten. Torhüter Geißler machte beim zweiten, vierten und fünften Treffer keine gute Figur.
Die schnelle Führung der 05er, die nach 24 Minuten bereits 3:0 vorne lagen, verdarb den Gästen gründlich das Konzept. Ein weiteres Handicap für Fürth war die frühzeitige Verletzung des Halbrechten Schmidt, der nach dem Wechsel nur noch als Statist auf Rechtsaußen humpelte. Alle Versuche der Fürther, wieder Ruhe in ihre aufgescheuchten Reihen zu bringen, scheiterten an dem pausenlosen kämpferischen Einsatz der Kugelstädter. Die Gastgeber fegten mit enormem Eifer zwischen die Gästeaktionen und zerstörten sie meist schon im Ansatz. Was sich die "Kleeblättler" dennoch im engmaschigen und zeitraubenden Mittelfeldspiel an Schussmöglichkeiten eroberten, blieb an der Strafraumgrenze hängen. 
Die Lösung in der Schwelnfurter Abwehr mit Mittelläufer Gehling und Verteidiger Aumeier für die verletzten Stammspieler bewährte sich. Wider Erwarten gut schlug der junge Läufer Baum ein, der 90 Minuten lang in Abwehr und Aufbau einen kaum erlahmenden Einsatz zeigte. Der neuformierte Angriff kämpfte vorbildlich und wurde so für die Gästeverteidigung zu einem unlösbaren Problem. Von den Halbstürmern Kraus und Wendrich klug dirigiert, bemühte sich der Angriff unverdrossen um Torerfolge und gewährte dem Gegner kaum eine Verschnaufpause. Als Erhard nach dem 3:0 vorübergehend stürmte und die Wendung zu erzwingen versuchte, war es hierzu schon zu spät, Fürths Fünferreihe war gegen die Schweinfurter Hintermannschaft zur Erfolglosigkeit verurteilt und resignierte gegen Spielende. Die Schweinfurter dagegen kämpften bis zum Schlusspfiff um einen höheren Sieg und erzielten bei der letzten Aktion durch Kraus noch einen Lattenschuss.
Trainer Schade: „Mit dieser schnellen 3:0-Führung der Schweinfurter haben wir nicht gerechnet. Sie brachte meine Elf völlig aus dem Konzept."
Trainer Remlein: "Unsere völlig umgestellte Elf hat mit einer ausgezeichneten Leistung überrascht. Vor allem in der Abwehr wurden sie mit dem wechselnden Übernehmen des Gegners gut fertig. Vor allem aber beherrschten die Halbstürmer Kraus und Wendrich die Mittelfeldaktionen der Fürther und verurteilten sie zu einem unproduktiven Spiel. Aus der Tiefe gelang es den Fürther nicht, zielstrebige Aktionen zu starten."
Robert Bernard (Altinternationaler): „Die Fürther spielten zu engmaschig. Trotz ihrer hervorragenden Technik. waren sie an der Strafraumgrenze mit ihrem Latein am Ende. Den Stürmern fehlte jegliche Schussgenauigkeit."

Vorspiel der Reserven: FC Schweinfurt 05 - SpVgg Fürth 0:2
FC Schweinfurt 05: Bernard - Rübsam, Aumeier - Lang, Gehling, Baum - Brunner, Kraus, Schweighöfer, Wendrich, Grübert - Trainer: Alfons Remlein
SpVgg Fürth: Geißler - Bauer, Groß - Fidelak, Erhard, Stumptner - Schreiner, O. Schmidt, Appis, Schneider, Brzuske - Trainer: Horst Schade
Tore: 1:0 Kraus (4.), 2:0 Grübert (10.), 3:0 Lang (24.), 3:1 Schneider (52.), 4:1 Grübert (55.), 5:1 Grübert (75.)
Schiedsrichter: Eckel (München)
Zuschauer: 5000
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