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Saison 1946/1947
8. Spieltag - So., 17.11.1946, 14:30 Uhr
SpVgg Fürth - Viktoria Aschaffenburg
4:1 (3:0)
Trotz des 1:4 kann dem Neuling aus Unterfranken bescheinigt werden, dass er einen ähnlich guten Eindruck wie vor einigen Wochen die Ulmer hinterlassen hat. Vor allem ihr Sturm, der beste Mannschaftsteil, imponierte mit flüssigen, schnell und steil vorgetragenen Angriffen. Wenn ihm kein Erfolg gelang - den Ehrentreffer drückte beim Stand von 4:0 eine Viertelstunde nach der Pause der Läufer Janny ein - so lag dies einmal an einigem Schusspech, zum anderen an der zu geringen Durchschlagskraft der spielerisch guten Verbinder. Alles in allem bot die Fünferreihe der Aschaffenburger, streckenweise von den Läufern (Mauz!) vorzüglich unterstützt (von Bundschuh für, einen Stopper fast zu offensiv) eine besonders im Feldspiel geschlossene gute Leistung. Wie man allerdings mit wenigen Zügen gefährliche Situationen heraufbeschwört, konnte Sie ihrer „Konkurrenz" abgucken, in der wieder Hoffmann als treibende Kraft fungierte. Die Verwirrung, die der Fürther Tank mit seinen rasanten Läufen verursachte, drückte sich am deutlichsten in der Tatsache aus, daß Janny-Bachmann den Ausreißer häufig nur durch regelwidriges Spiel bremsen konnten. Aber schon der erste Treffer in der 25. Minute resultierte aus einem solchermaßen verwirkten, von Popp verwandelten Strafstoß, und drei Minuten nach dem Wechsel jagte Vorläufer einen abgewehrten Hoffmann-Strafstoß zum vierten Tor in die Maschen. Dazwischen lag Fürths beste Zeit, in der in Kombinationszügen alter Fürther Prägung der Ball wie am Schnürchen durch die Reihen lief. Unablässig warf in dieser Periode die aufopfernde Läuferreihe mit dem sicheren Zerstörer Zollhöfer und den Aufbauspielern Schwab-Roth den eigenen Sturm nach vorn, wobei die Schwächen der Abwehr des Neulings aufgedeckt wurden.
Unter freundlicher Mithilfe Mauzs erhöhte schon zwei Minuten nach dem 1:0 Hoffmann, und der überraschend eifrige und wendige Popp stellte zehn Minuten später nach feiner Vorarbeit Hoffmanns mit unhaltbarem Schuss den Halbzeitstand (3:0) fest. Nach dem Aschaffenburger Anschlusstreffer erwies sich, dass die Elf ihr Pulver doch noch nicht verschossen hatte. Mit ein bisschen Glück hätten die Fürther das Ergebnis dennoch in viel gefährlicheren Vorstößen leicht verbessern können. Einmal Bachmann im leeren Tor, einmal die Latte und schließlich der sicher haltende Torhüter Lis waren dagegen.
Schiedsrichter Wengenmeyer zog sich verschiedentlich (nicht immer zu Recht) den Unwillen des Publikums zu.
SpVgg Fürth: Niemann - Pfeiffer, Pröll - Schwab, Zollhöfer, Roth - Hoffmann, Vorläufer, Spitz, Popp, Winkler - Trainer: Hans Hagen
Viktoria Aschaffenburg: Lis - Bachmann, Streng - Janny, Bundschuh, Mauz - Bieber, Scholl, Becker, Wuttke, Budion - Trainer: Werner Feth
Tore: 1:0 Popp (25.), 2:0 Hoffmann (27.), 3:0 Popp (35.), 4:0 Vorläufer (48.), 4:1 Janny (62.)
Schiedsrichter: Wengenmayer (München)
Zuschauer: 8000
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