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Saison 1948/1949
Freundschaftsspiel - So., 01.05.1949, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - Waldhof Mannheim
3:1 (2:1)
Können Privatspiele Gradmesser für die Reife der beteiligten Mannschaften abgeben? Im allgemeinen ist diese Frage zu verneinen. Bei den Gegnern im Ronhof sprachen allerdings mancherlei Anhaltspunkte für solch eine Bewertung der Leistungen. Denn sowohl die Waldhöfer als auch die Fürther stehen saisongemäß auf dem Höhepunkt ihres Könnens und sollten dies überzeugend beweisen. Während der ersten Halbzeit war denn auch Niveau und Ernst in den Spielhandlungen. Über den zweiten Teil des Treffens senkten sich aber leider Schatten (unfaires Spiel) die den Gesamteindruck dieser Partie empfindlich trübten.
Die brillanten Spielzüge der Fürther während der ersten Viertelstunde brachten die Gäste sichtlich in Verwirrung. Mit den von Appis und Schade schusskräftig abgeschlossenen Aktionen stand die Partie rasch 2:0. Herbold, der kluge Spielmacher der Waldhöfer, setzte dann seine Nebenleute, vor allem den technisch famosen Lipponer, immer wieder geschickt ein, rollte durch Flankenwechsel die Fürther Abwehr auf und schuf für den Schützen des Anschlusstores, Siffling, eine wohlvorbereitete Basis. Im zweiten Teil der eindrucksvollen ersten Halbzeit überzeugten die Mannheimer alle Zweifler davon, dass sie zu Recht einen guten Tabellenplatz in der Oberliga einnehmen können.
Nach Seitenwechsel erhöhte Appis mit überraschendem Durchstoß auf 3:1 und dann war es leider mit der Spielschönheit vorbei. Bei einer bösen Karambolage zwischen Hoffmann und Siegel roch es bedenklieh nach Tätlichkeit von beiden Seiten! Die wenig später folgende Szene, bei der Schade im Strafraum unfair gelegt wurde, gehörte auch zu den Nebelstreifen. Dass Schade den Elfmeterball verschoss, schmälerte seine sonst saubere Leistung.
Während der Waldhof-Drangperiode vor Halbzeit erkannte man deutlich die Schwächen der Fürther: Es sind die Läufer, vor allem der verspielte Gottinger, die nicht genügten, außerdem der zu Galeriespiel neigende Hoffmann und Nöth, der wohl schnell ist, jedoch nicht links schießen kann! Großartige Spielaktionen servierten die Waldhof-Stürmer, einen zähen Stopper gab Rendler ab und von den Schlussleuten gefiel Krämer mit trockenem Schlag.
SpVgg Fürth: Goth - Frosch, Plawky - Erhard, Vorläufer, Gottinger - Hoffmann, Brenzke, Schade, Appis, Nöth - Trainer: Helmut Schneider
Waldhof Mannheim: Hölzer - Krämer, Siegel - Rube, Rendler, Kling - Siffling, Herbold, Lipponer, Fanz, Mayer - Trainer: Karl Engelhardt
Tore: 1:0 Appis (7.), 2:0 Schade (11.), 2:1 Siffling (30.), 3:1 Appis (47.)
Schiedsrichter: Kreichauf (Nürnberg)
Zuschauer: 6000
Besondere Vorkommnisse: Schade verschießt Foulelfmeter
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