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Saison 1932/1933
Freundschaftsspiel - Do., 01.06.1933
FC Basel - SpVgg Fürth
0:5 (0:1)
Kleeblätter erteilen den Baslern Fußball-Lektion. Herzlich empfangen und in den Vorschauen der Presse eingehend gewürdigt, bezauberte die SpVgg Fürth 2500 Zuschauer, die gekommen waren, ihren „Cupholder", FC Basel, mit dem mehrfachen Deutschen Meister die Klingen kreuzen zu sehen. 5:0 kanterte der Gast die Vertretung der Eidgenossen nieder, und es muss von vornherein bemerkt werden, dass dieses überraschende Resultat in seinem hohen Ausmaße dem Spiel durchaus gerecht wird. Was wir am Donnerstagabend auf dam nassen Landhof sahen, war ein interessantes Fußball-Werbespiel. Es zeigte sich wiederum, was seit einigen Wochen zu konstatieren war, dass Basels Meisterteam überspielt ist und seine Reserven verbraucht hat. Basel, das ohne Enderlin und die beiden Internationalen Bielser und Hufschmied antrat, spielte zwar in den eisten 20 Minuten fast drückend überlegen und ging mit einem Elan sondergleichen an den Gegner heran. Dass in dieser Periode keine Tore fielen, bewies unsere bereits schon einmal gemachte Feststellung, dass der Innensturm des krönenden Abschlusses mangelte. Später verschob sich das Spiel stark zugunsten der Fürther. Basel bleibt als einziges Positivum, daß Jaeck heute wieder einmal seine längst verloren geglaubte Form wieder hervorkehrte und Proben seines hohen technischen Könnens zeigte.
Fürth anderseits war heute in Hochform. Mit ihrem ungekünstelten, soliden, raschen Spiel riss die süddeutsche Elf die Führung an sich und als sie nach einiger Zeit einen müden schachmatt gesetzten Gegner vor sich sah, kombinierte sie so zweckmäßig, dass sie mühelos den Weg über Basels Läuferreihe hinweg zum Tore fand. Dabei waren alle Linien gleichmäßig am Erfolg beteiligt. In der Verteidigung stach der alte Haudegen Hagen heraus. Von den Läufern waren Hecht und M. Leupold ebensogut in der Verteidigung wie im Angriff und vorne begeisterte der Senior Full durch seine famosen Körpertäuschungen nicht nur das Publikum, sondern auch Basels sportlich denkende Mannschaft. Dabei war auch das Innentrio alles andere, denn von Pappe; diese Leute hatten kein besonderes Glück, aber sie hatten nun einmal die richtigen Schußstiefel angezogen.
In der 19. Minute lenkt Emmert am herauslaufenden Imhof vorbei den Ball ins leere Tor. In der 47. Minute gibt Full flach zur Mitte, wo Frank den Ball aufnimmt und scharf verwandelt. 53. Minute: Emmert dribbelt sich erfolgreich im Strafraum herum, bis er schließlich das Leder geschickt über Imhof hinweg unter die Latte lenken kann. 68. Minute: Fürths linker Flügel kommt umgehindert durch, die flache Hereingabe nimmt Frank auf und es heißt 4:0. In der 73. Minute verschuldet Hummel noch einen Handelfmeter, den M. Leupold sicher einschießt.
Der amtierende Schweizer Pokalmeister hat sich für dieses Match noch mit den bekannten Spielern Schwatosch (Oerlikon) und Krisi (St. Gallen) verstärkt.

Pitt

FC Basel: u.a. Imhof, Büche, Hummel, Jaeck, Swatosch, Haftel, Wessely, Krisi
SpVgg Fürth: Wenz - Zeiß, Hagen - Hecht, Leupold I, K. Krauß - Franz, Emmert, Leupold II, Frank, Full
Tore: 0:1 Emmert (19.), 0:2 Frank (47.), 0:3 Emmert (53.), 0:4 Frank (68.), 0:5 M. Leupold (73., Handelfmeter)
Schiedsrichter: W. Jordan (Basel)
Zuschauer: 2500
Spielort: Sportplatz auf dem „Landhof“
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