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Saison 1911/1912
Süddeutsche Privat-Pokalrunde - 1. Spieltag - So., 03.03.1912, 15:00 Uhr
SpVgg Fürth - 1. FC Nürnberg
1:1 (0:1)
26. Derby

Spiel um den "Goldpokal"

Am 24.09.1911 fassten die führenden Vereine Süddeutschlands in Karlsruhe den Beschluss, zwecks Hebung des Fußballsports eine "Süddeutsche Privat-Fußballrunde" einzuführen. Die Vereine wurden verpflichtet, mit ihren stärksten Mannschaften anzutreten, um wirklich erstklassige Veranstaltungen bieten zu können. Die Wertung sollte nach dem Verbandssystem, also mit Punktewertung erfolgen. Die sieben besten Vereine gaben ihre Zusage: Karlsruher FV, FC Phönix Karlsruhe, SpVgg Fürth, 1. FC Nürnberg, FC Stuttgarter Kickers, 1. FC Pforzheim und die damals noch bestehende Mannheimer FG 1896; der 1. FC Pforzheim zog später seine Zusage wieder zurück.

Vom Verband Süddeutscher Fußball-Vereine wurde diese Privat-Runde heftig bekämpft und zunächst verboten, da sie im Widerspruch zu diesbezüglichen Verbandsbeschlüssen der Jahre 1910 und 1911 standen. Die Vereine erzwangen jedoch nach intensiven Gesprächen mit dem Verband einen Sinneswandel und Ende Oktober 1911 erteilte der Verband Süddeutscher Fußballvereine seine Zustimmung.

Im Frühjahr 1912 einigte man sich dann auf eine Spielrunde um den "Gold-Pokal", der einen Wert von 700 RM hatte. Insgesamt verlief dies Runde äußerst schleppend; die letzten Begegnungen wurden erst im September 1912 ausgetragen.

Der Ansturm der Zuschauer zu diesem Spiel war so groß, dass die SpVgg Fürth innerhalb der Barriere weitere Sitzgelegenheiten für ca.150 Personen schuf.
Dieser Sitzplatz kostete damals 1.50 Mark.

Pitt

SpVgg Fürth: u.a. Steiger - Mütze - Burger - Lang, Seidel, Hutton, Segitz, Schmidt
1. FC Nürnberg: u.a. Steinlein, Zoller, Gräbner
Tore: 0:1 Gräbner (16.), 1:1 Hutton (66.)
Schiedsrichter: Langer (Karlsruhe)
Zuschauer: 6000
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